Katrin Wegenerkate

Die Wurzeln der Sängerin führen bis nach Skandinavien. Ihre Großmutter war Revuetänzerin, die auf den Bühnen von Stockholm bis Hamburg zu begeistern
verstand und im hohen Norden eine große Fangemeinde versammeln konnte.
So wurde Kate das Showtalent quasi in die Wiege gelegt. Ihre Vorliebe für
amerikanische Musik der 60er ist aber durch einen anderen Verwandten ausgelöst worden. Ein Onkel wanderte vor Jahren nach Florida aus, doch bevor der Musik-
liebhaber loszog, um sein Glück in Übersee zu suchen, hinterließ er seiner
interessierten Nichte seine Vinylplattensammlung, in der sich mancher Schatz befand: Louis Jordan, Henry Mancini, Nina Simone, Peggy Lee, und eben auch Burt Bacharach. Folgerichtig ist Kate mit diesen musikalischen Juwelen im Gepäck prädestiniert für die Interpretation der vorliegenden Easy Listening-Jazz-Pop-Melange.

Folker Albertsfolker

Auch der Produzent und Komponist hat amerikanische Vorfahren. Seine Mutter, selbst Komponistin, stammt aus Washington DC. Sie hat ihren Sohn schon früh für den
Cool Jazz der 50er und 60er (Dave Brubeck, Stan Gez, Chet Baker u.a.) sowie das Kompositionsgenie der Beatles begeistern können. Kein Wunder also, dass seine Songs von coolem Understatement und eingängigen, zu Herzen gehenden Melodien geprägt sind. Sein Vater ist Deutscher und Doktor der Physik. Letztere Ader hat ihm wohl die Liebe und Geduld zum Tüfteln gegeben. Denn der Sound von Kate The Cat ist vielschichtiger, als man beim ersten Hören glaubt. Mit Leichtigkeit wird die Balance zwischen Einfachheit und Raffinesse hergestellt, die Ausgewogenheit von Süße und Sinnlichkeit modelliert. Stimme und Instrumentierung werden eine Einheit aus kühler Erotik und warmem Klanggewand.